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Reibekuchen

Aktualisiert: 22. Juni 2021

Rösti, Kartoffelpuffer, Reibekuchen, Tätschle, Pillekuchen... es gibt viele Bezeichnungen, da sie vielerorts bekannt sind. Reibekuchen ist eines der einfachsten Rezepte der Welt und ein absolutes Kids Favourite.

"Mama, was essen wir heute?" Oh wie ich diese Frage liebe (nicht!). Eigentlich müsste ich 'nen Wochenplan fürs Essen erstellen. Das wäre viel stressfreier und ich würde auch gezielter einkaufen gehen. Man hätte immer alles da und es käme keiner mehr in die Versuchung zu fragen, was es zu essen gibt. Wäre, würde, hätte.... die Realität sieht aber anders aus, denn der Tag hat immer zu wenig Stunden und wenn man erstmal so voll im Workflow ist, trifft einen die Uhrzeit manchmal wie ein Schlag.

Also was koche ich auf die Schnelle? Kein Fast Food, denn gesunde Ernährung schreiben wir hier besonders groß. Aber schnell soll es gehen und schmackhaft soll es sein.




Reibekuchen (a.k.a. Kartoffelpuffer) sind immer eine ausgezeichnete und leckere Wahl. Sie sättigen, man kann sie herzhaft oder süß genießen und sie sind fix fertig.

 

"Ich kann nicht mehr - ich bin pappsatt!"

 

Da Kartoffeln bereits der Kohlehydrat-Lieferant in dieser Speise sind, verzichte ich auf viele weitere Zutaten die mehl- oder stärkehaltig sind. Damit sie allerdings gut binden, sollten trockene Zutaten nicht fehlen. Dafür verwende ich gerne Haferflocken, Mandelmehl oder gemahlene Haselnüsse, Kokosflocken oder Proteinpulver.







Zutaten:

(für 2 Personen)

  • 6-8 (mittel-) große Kartoffeln

  • 1-2 EL Haferflocken

  • 2 EL gemahlene Haselnüsse

  • 2 Eier

  • 2 TL Chiasamen

  • 1 TL Honig

  • Salz / Pfeffer

  • Öl zum Ausbacken









Die geschälten Kartoffeln raspel ich mit einer Küchenreibe. Da ich mich in der Vergangenheit oft an diesen Reiben geschnitten hab, bevorzuge ich die größeren Kartoffeln, da man sie besser halten kann. Das letzte kleine Stückchen werfe ich meistens weg. Du kannst es aber natürlich auch klein hacken und hinzugeben. In den meisten Rezepten wird die Kartoffelmasse ausgedrückt und von der Flüssigkeit befreit. Ich vermeide das aber, da sich die feuchte Masse meiner Meinung nach besser mit den trockenen Zutaten verbindet.


Ich gebe alle anderen Zutaten hinzu und vermische alles sorgsam zu einer homogenen Masse, die sich gut in Klecksen in der Pfanne portionieren lässt.


Die Puffer werden schnell dunkel, mache die Pfanne daher nicht zu heiß, backe sie lieber länger auf kleiner Stufe, damit sie auch innen durch sind.


Das war's auch schon fast. Auf die Teller, mit Puderzucker bestreuen und genießen. Wir essen sie immer mit Apfelmus, da diese fruchtige Note ein toller Kontrast zu den sonst eher herzhaften Rösti bildet.


Wenn wir nicht alles schaffen, werden sie gerne am nächsten Morgen zum Frühstück verspeist. Schmecken auch kalt. Sehr gut sogar.


Lasst es euch schmecken.

Guten!

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